D.O.B.B.I. Frei Haus
- einevonuns

- 26. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 14. Nov. 2025
steht für Dudes ohne Bude benefit initiative. Hahahaha.
Vor ein paar Tagen ist ein Freund von mir spontan obdachlos geworden und nimmt nun die Schattenseite von Wanderschaft in der Dualität noch mal mit.
Russell wird seit Jahren rund um die Erde geschickt, um an unterschiedlichen Orten zu arbeiten und dem Kollektiv dabei zu helfen, bestimmte Ereignisse besser zu verstehen.
Da ich selbst wenig Wissen über bestimmte Begebenheiten im All habe, war er mir immer eine wunderbare Ergänzung im Leben. Wir haben aber als kleine wachsende Reise-Gruppe ein gemeinsames Problem: Wir haben uns individuell bereits so weit von der Idee des festen Hauses entfernt und weg entwickelt, dass dies in dieser Realität teilweise absurde Konsequenzen nach sich zieht.
Wir verlieren unsere Behausungen, wir werden fort gejagt, wir werden nicht willkommen geheißen und für alle Übergangslösungen verständnislos angeschaut. Jedes, das sich jetzt angesprochen fühlt, hat im letzten Zyklus sein Haus verlassen und wenn nicht freiwillig, dann eben durch Zwang. Weil (wie auch immer das irgendwann Sinn macht) wir unsere eigenen Häuser sein sollen. Da geht es hin. Wie das dann aussieht: keine Ahnung.
Wir als Menschenform brauchen aber ein Dach über dem Kopf und einen Ort, an dem wir ruhen und uns aufladen können. Die Tiny House Bewegung zeigt, dass immer mehr Menschen bald zu der Gruppe gehören werden, die auf ein stabiles Haus verzichten, weil sie sich bewegen MÜSSEN. Sie brauchen weniger Materie, dafür aber mehr Raum. Absurderweise sind es oft genau diese Wesen ohne Haus, die den Menschen in ihren Häusern unablässig und ohne Erwartungshaltung helfen. So kam ich auf Dobbi, den Hauselfen, der durch das Schenken einer Socke eine Gleichstellung und seine Freiheit erhält, von denen, die sehen können. Es dauert noch eine ganze Weile bis diese Gesellschaft wieder genau weiß, dass der Wert eines Wesens nicht von dessen Kapital abhängt und dem, was es materiell zu bieten hat.
Die Bildnerei verfügt nicht über die finanziellen Mittel, um Häuser zu befreien, damit diese frei Haus Menschen dienen können (Kannst du es?). Es ist vielleicht aber schon ein wichtiger Schritt, wenn in unseren Köpfen die Idee willkommen geheißen wird, dass manche Menschen jetzt freier mit der Idee von Behausung leben können/wollen/sollen. Das können alle tun, anderen und sich selbst wieder mehr Bewegungsfreiheit schenken ohne sich dann weniger wert zu fühlen oder den anderen aufgrund alter Programme als geringer einzustufen.
In diesem Winter verteilt die Bildnerei Socken an und für Dudes ohne Bude. Große selbstgestrickte Socken zum Tragen und kleine, gefüllt mit Kaffeemarken, anderen wichtigen Kleinigkeiten und vor allem als Bildträger.
Morgen denke ich vielleicht schon wieder anders darüber.
Viel Spaß beim Gedankenspielen mit diesem Bild.




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